Meine – Deine – unsere Kinder – der Anfang und der heutige Alltag unserer „Patchworkfamilie“

Patchwork ist eine Herausforderung, und manchmal eine Überforderung.

So heißt es … Und so steht es fast überall ! Ich gehe heute auf dieses Thema ein, da fast 40% aller Familien in Deutschland in diesem Familienmodell leben und kaum einer offen darüber spricht ! Jürgen Vogel gab mal ein Statement gegenüber einer Zeitung ab in dieser er sagte :  Das Wort ,Patchworkfamilie‘ mag ich nicht. Man ist einfach Eltern, das reicht. Dazu gehört für mich, dass man immer einen Weg versucht, es so gut wie möglich zu machen, für sich, die Frauen und die Kinder.“ Til Schweiger denkt ähnlich … Für ihn ist Patchwork eher „normal“ : „Am besten wäre es natürlich, wenn sich nie jemand trennt, aber das klappt leider nicht immer“. „Aber die Patchwork-Familie ist immerhin das zweitbeste Modell“, so seine Einschätzung.

So auch bei uns … Alexander und ich waren beide schon etwas länger getrennt ( auch wenn es oft ganz anders ausgelegt wurde ) … Wir haben uns verliebt … Das ganze ist jetzt über 2 Jahre her … Jedoch waren wir ja nicht alleine … Ich lebte mit meinen 2 Kindern in einer neuen Wohnung … Er damals bei seinem Vater mit Kind …. Für uns war sehr schnell klar – wir beide sind es ☺️ – Seelenverwandt – wir wollen nicht mehr ohneeinander … Aber wie beginnt man wenn man 3 Kinder hat – von unterschiedlichen Elternteilen? Für uns war damals die Frage: Zieht man zusammen? Oder sucht Alexander sich eine eigene Wohnung? ( Alex war zwar immer bei uns – ich hatte aber eine 75qm Wohnung … Zu 5. also etwas zu klein ) und wie würde man es dann handeln ? Beide arbeiten … Sprich hätten wir das Modell mit 2 Wohnungen gewählt, hätten wir also uns nicht wirklich viel sehen können … Hätten 2 Nannys beschäftigen müssen um uns Abends zu Daten …. SPRICH : MIST

Entscheidung also : neue Wohnung suchen – etwas größer …. Los geht’s …. Natürlich haben wir auch die für und Wieder bzgl der Kinder abgewogen! Das ist ja das wichtigste! Hier war der Vorteil dass wir unsere Kinder gegenseitig kannten !!! Ja … Bliblablub … Wir waren alle mal befreundet – unter Pärchen … Da es aber unter Frauen nicht immer passt flachte der Kontakt irgendwann ab … 😝 ich erspare jegliche Details … denn NEIN es hat keiner irgendjemand jemanden ausgespannt …. 

Unsere Kinder kannten sich also … Und lieben sich sehr … Das ist unser Glück ! Wir teilen uns die Mäuse ! Eine Woche Kinder – eine Woche gehen die Mäuse zu Ihren anderen Elternteilen! Anfangs hatte ich sehr viel Angst vor diesem Model. Ich war die ersten 3 Jahre Zuhause … Ich habe ja Leon und Milla wirklich direkt hintereinander bekommen 😁 Leon war 5 Monate alt – da hatte ich schon einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand ( damals dachte ich – du stillst voll – schwanger werden geht nicht 😂)  ich konnte mir also überhaupt nicht vorstellen meine Kinder nur 2 Wochen im Monat bei mir zu haben 😭Man gewöhnt sich daran. Und zum Glück wohnt mein ExMann auch praktisch um die Ecke , sodass wir uns auch in den jeweiligen anderen Wochen gesehen haben und trotzdem Mama und Papa Zeit verbracht haben und das auch immer noch tun! ( ich habe das große Glück ein wundervolles Verhältnis zu dem Vater meiner Kinder zu haben – und bin sehr sehr dankbar und froh darüber ) Ich muss aber ehrlich gestehen , dass Alexander und Ich auch unsere Startschwierigkeiten mit unseren 3 Mäusen hatten 😌 das fing bei der Erziehung an und endete mit Themen wie Essen – Schlafenszeiten – Zucker ja oder nein …… Chaos in den Kinderzimmern – hier mal ein wunderbares Beispiel – Kinder bauen sehr gerne mal um 😅😂 Oder Kind ab 1 Jahr keine Windeln … Ich so bitte was??? Ganz cool gesagt : Henry ist 10 Monate – er versteht ein paar Sätze und soll in 2 Monaten komplett verstehen auf die Toilette zu gehen? ( er kann jetzt mit 2/1/2 langsam tagsüber ohne Windel 😂 aber nur Pipi ) Leon brauchte da z.B länger , dafür sagte er mir mit 3/1/2 jetzt will ich gar keine mehr“… Mama ich bin jetzt groß – keine Windel mehr ( auch nachts nicht ) Milla hingegen war mit 2 Jahreb komplett windelfrei … Ich bin der Meinung, dass jedes Kind das selbst entscheidet und man selbst es einfach anbietet … ( Alex mittlerweile  auch ☺️) 

Für mich war der Sprung ja auch nicht so groß – 2 oder 3 Kinder … Das ist jetzt nicht so wie —– aus 1 mach 3 ( Alex hatte da einen großen Unterschied)…. Zum Glück ( und das sage ich bewusst ) waren unsere Kinder zu diesem Zeitpunkt sehr sehr klein … Sprich es war „normal“ für Sie ( so normal wie es eben die Situation verlangt ) Normal, ja das wäre gewesen, Mama und Papa … Jetzt sind es eben mehrere Mamas und Papas 😁und heute ist es wirklich das normalste für alle 3 Mäuse! ( ich verkneife mir hier jetzt einiges 😅😓)Ich kenne es aus Bekanntenkreisen auch anders … Da hatten die Kinder sehr lange große Probleme und haben gelitten … 

Wir sind nach mittlerweilen 2 Jahren zu einer wundervollen Patchworkfamilie gewachsen … Mit Höhen und Tiefen … Ich kenne noch zu gut Anfangssätze wie „das ist nicht dein Kind – ich mach das so “ … Sehr verletzend wenn man sich um ein Kind kümmert das man wie sein „eigenes“ sieht! Es gab ja auch manche Probleme – für Alexander -die es sehr schwer gemacht haben – das ist jedoch zu privat …

Wir haben also viel geredet um uns auf einen Nenner zu bringen … Denn das wichtigste ist , dass für alle 3 Mäuse die gleichen Regeln gelten … Bzw alle auch das gleiche dürfen ! Und das haben wir wunderbar geschafft! Heute gibt es uns 5 für eine Woche … Und in der anderen Woche nur uns 2 

Und so wie es ist – ist es wunderschön heute! Wir haben wundervolle Kinder !!! Und ich habe einfach eine tolle Familie ! Meine eigene kleine Familie , die meinen Mann – meine Kinder und deren Vater beinhaltet! 

Knutscha Eure Angelina

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Livingtheposthlife

Hier erfahrt Ihr alles über unser Leben 😁😳 wohin Reisen wir - Alltag - Mode und Kids. Als ich schwanger war mit meinem ersten Kind, dachte Ich schon darüber nach. Es gab kaum Anlaufstellen für coole Mütter !!! Ich wollte etwas Eigenes aufbauen. Eine Plattform, auf der ich nur über das schreiben kann, was mich wirklich bewegt. Aber sehr lange, dachte Ich, das interessiert niemanden .... bis Ich mich einfach hinsetzte und es mit Livingtheposthlife versuchte ... ich hatte es nur nicht wirklich mit Herzen gemacht ...Die logische Konsequenz: Aber jetzt dafür richtig ... Und: Ein eigener Blog. Ich freue mich sehr, wenn Ihr uns auf unserer Reise begleitet ... ich hoffe es gefällt Euch

5 thoughts on “Meine – Deine – unsere Kinder – der Anfang und der heutige Alltag unserer „Patchworkfamilie“

  1. Hallo Frau Posth, ich habe Sie gestern im Fernsehen gesehen und dachte, ich klick Ihren Blog mal an!! Das machen Sie ganz toll, ist mal was anderes, völlig losgelöst von den anderen, üblichen “ Mami“ Blogs. Ich freue mich auf viele weitere News aus Ihrem Alltag!:-)
    So, hole jetzt meinen Sohn ab! Alles Liebe für Sie und Ihre Familie, mit Bestem Gruß,
    Eva

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